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Streckenwettkämpfe:
Nicht mehr abhängig von Wind und Wetter?
Wer selbst Langläufer ist, joggt, rudert oder reitet, der weiß: Das Wetter macht selbst dem größten Enthusiasten zu schaffen. Und selbst wenn der durchhält, darf er dann vor leeren Rängen oder entlang einsamer Straßen seine Runden drehen. Denn die Zuschauer bleiben weg. Logisch, dass deswegen neben den Sportlern auch die Organisatoren zittern, wenn Petrus nicht mitspielt.
Und selbst wenn das alles keine Rolle spielt: Warum sollten zum Beispiel Biathleten nicht auch im Sommer gezielt in ihrer Sportart trainieren können?
Hallen für Ski-Abfahrer, die auch ohne Schnee draußen weißes Sportvergnügen verheißen, gibt es ja bereits. Auch mit Langlauf auf Kunstschnee hat man - zum Beispiel in Düsseldorf oder in der Gelsenkirchener Veltins-Arena - schon Erfahrungen gesammelt. Temporär allerdings, denn feste Einrichtungen sind selten. Immerhin ist das Wetter nicht erst seit der Klimadiskussion oder dem Problem mit schneesicheren Olympia-Standorten zentrales Thema beim Streckensport.
Und mit Schneesport im Sommer oder in zu warmen Wintern hören die Überlegungen nicht auf. Warum keine Kanustrecke, wo der Flusslauf fehlt?
Denn der Aufwand für eine respektable überdachte Strecke ist durchaus kalkulierbar - nicht immer müssen es riesige Betonkonstruktionen sein.
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