

Komplett in Deutschland erdacht und produziert: Rund 1 km Tunnel.
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Hier können Sie einmal selbst hindurchlaufen:
Virtuelle Fahrt durch die Anlage
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Skitunnel wird mit Erde stabilisiert – und isoliert
Auf der Biathlon-Skitunnel-Baustelle im russischen Khanty-Mansiysk verschwinden die Stahlröhren zusends unter der Erde. Später soll eine Snowboardpiste darüber verlaufen. Aber das ist nur ein Grund für die Erdbewegungen. Mit dem Zuschütten, die Fachleute sprechen von "Hinterfüllung", stabilisiert sich die leichte Stahlkonstruktion so sehr, dass sie enormen Belastungen standhält. Und die Erde leistet noch mehr.
Bei der Hinterfüllung müssen die Baufirmen planvoll vorgehen. Lage für Lage schütten die Arbeiter die Strecke an den Seiten zu. Zwischendurch wird nach vorgegebenem Schema die Erde verdichtet. Das macht aus einem sehr flexiblen großen Schlauch aus gewelltem Stahl eine stabile Röhre, die nicht nur Snowboarder aushält. Beim eigentlichen Einsatzgebiet der Wellstahlröhren – z.B. Straßenunterführungen unter Eisenbahnstrecken – tragen die so stabiliserten Stahlkonstruktionen sogar ganze Züge. Beim russischen Sommer-Skitunnel spielt diese Bauart ihre Vorteile sogar noch mehr aus. Weil die Erde so gut isoliert, ist es vergleichsweise einfach, die Tunnel für den Betrieb mit Kunstschnee im Sommer auf einer für die Loipen optimalen Temperatur zu halten. Weniger zusätzlicher Isolieraufwand beim Aufbau, weniger Energieverbrauch beim Betrieb - das sind die Konsequenzen.
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Lage um Lage werden die Stahlrohr-Bauwerke mit Erde "hinterfüllt", wie die Experten das nennen. Das ist hier beim Kurvenstrang gut zu sehen, der nur scheinbar zum Biathlon-Stadion von Khanty Mansiysk führt. Im Endausbau führt die Strecke in einer Rechtskurve zur Eingangshalle des Sommer-Skitunnels. |
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Dieselbe Bauphase, der gleiche Abschnitt, hier nur gesehen in die Gegenrichtung, die zur Wendeschleife der Sommer-Biathlon-Anlage führt. Noch gerade so zu erkennen ist der quer verlaufende, große Verbindungstunnel am oberen Ende zwischen den beiden Röhren. |
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Der Streckenabschnitt ist nach der Hinterfüllung komplett überdeckt - an den glatten Oberflächen lässt sich überdies ablesen, dass hier auch schon verdichtet worden ist. Gut zu erkennen ist außerdem, dass an dieser Stelle die Biathleten später eine Hügelstrecke vor sich haben werden. |
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Während an den ersten Abschnitten schon "hinterfüllt" wird, gehen die Aufbauarbeiten für den Rest der Skitunnel-Anlage parallel weiter - hier am (vorläufigen) Ende des Strangs Richtung Wendeschleife. |
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Ein weiterer Abschnitt im noch aufzubauenden Bereich der Skitunnel-Strecke. Zu sehen ist hier eine Stelle, an der einer der drei kleineren Fluchttunnel aus der Strecke herausführen wird und an der auch ein kleiner von insgesamt sechs Verbindungstunneln zwischen den beiden Röhren eingebaut ist. Sie sind Bestandteil eines ausgeklügelten Fluchtwegeplans zur Anlage. |
Zu Teil 1
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